Heutige Nutzung
Die Unterburg wurde im Jahre 1987 von Patentanwalt Dr. Karl Grommes aus Koblenz erworben. Er führte umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durch und stattete den historischen Gebäudekomplex mit Mobiliar, Hausrat, Werkstätten und dergleichen aus. Sein Ziel war es, den gesamten Gebäudekomplex mit seiner Innenausstattung als Ensemble wieder aufleben zu lassen und damit Einblicke in frühere Lebens- und Arbeitsweisen zu geben. Der ganze Komplex steht heute unter der Bezeichnung „Freilichtmuseum Burg Lissingen“.
Zu besichtigen sind derzeit (2011) der malerische Burghof der Unterburg, ihr Herrenhaus mit Keller, Küche und Wohnräumen, die Zehntscheune, weitere Ökonomiegebäude sowie das Aussengelände mit vielen Relikten früherer Jahrhunderte. Dauerausstellungen existieren zu Kutschen, Schlitten, Kirchturmhähnen sowie zu historischem Baumaterial. Die vom Arbeitskreis Eifeler Museen konzipierte Sonderausstellung „Essens-Zeiten“ hat nach 5 Wanderjahren hier eine dauerhafte Bleibe gefunden.
Weiterhin kann die Unterburg für gastronomische und kulturelle Zwecke, wie Feiern, Hochzeiten, Tagungen, Kunstprojekte und Ausstellungen genutzt werden. Innerhalb der Unterburg befinden sich eine Bäckerei mit historischem Steinbackofen, eine Gaststätte und ein Standesamt.
Ehemalige Mühle, heute Restaurant und Standesamt




