Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt

Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt

“Essens-Zeiten”
Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt

Wer die Eifeler Kulturszene näher kennt, trifft mit der Ausstellung „Essens-Zeiten“ sozusagen eine alte Bekannte wieder. Es handelt sich ursprünglich um eine Wanderausstellung des Rheinischen Vereins (RVDL), welche schon an verschiedenen Orten (vornehmlich Museen) bestaunt werden konnte und jetzt auf Burg Lissingen sozusagen einen Heimathafen gefunden hat.

Die Wanderausstellung bestand aus einem großen Tisch, an dem 23 Personen Platz fanden. Jede Person verkörpert ein typisches Mitglied unserer Gesellschaft in einem Zeitraum von etwa 1870 bis heute. Jede Person besitzt ihre eigene Biographie, und jeder Person ist eine typische Eifeler Mahlzeit aus dem genannten Zeitraum zugeordnet. Bis dahin wirkt alles authentisch, ist aber nur eine geschickte Fiktion, welche dem Ideen- und Kenntnisreichtum des Ausstellungsmachers Markus Berberich und dem übrigen Ausstellungsteam zu verdanken ist. Besonderen Charme gewinnen die Personen noch dadurch, dass sie über Köpfe und Hände aus Keramik verfügen, welche jeweils von einer bekannten lebenden Person abgeformt worden sind.

Auf Burg Lissingen wurde der einst große und einzige Tisch für diese bunt gemischte Personengruppe aufgehoben, und die Personen durften sich in verschiedenen Räumen an unterschiedlichen Plätzen niederlassen, was dem Ganzen noch mehr Anschaulichkeit und Glaubwürdigkeit verleiht. Dabei entsteht bisweilen der Eindruck, es handele sich um lebendige Personen, welche nur für einen Augenblick stillsitzen. So kommt es auch gelegentlich vor, dass sie von Besuchern gegrüßt werden.

 

Kutschen- und Schlittenausstellung

Beeindruckende Kutschen und Schlitten aus mehreren Jahrhunderten laden zum Erleben der Mobilität vergangener Tage ein. Mehr Informationen unter Sehenswertes.